Bestattungsversicherung im Krankheitsfall abschließen, wie geht es im 2022

Der Abschluss einer Bestattungsversicherung im Falle einer (chronischen) Krankheit muss nicht unbedingt ein Problem sein. Denken Sie daran, dass Sie sich beim Abschluss der Bestattungsversicherung mit einer medizinischen Auswahl auseinandersetzen müssen. Anschließend werden Ihre Krankengeschichte und Ihr aktueller Gesundheitszustand erhoben mit einer Sterbegeldversicherung police auf Uitvaartpolis-online.com

Gesundheitsfragen

Bei der medizinischen Auswahl werden alle möglichen Fragen zu Ihrer Gesundheit gestellt, zum Beispiel:

  • Ob Sie schon einmal wegen bestimmter Beschwerden wie Diabetes, einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder einer psychischen Erkrankung in Behandlung waren
  • Ob Sie in den letzten fünf Jahren bestimmte Beschwerden hatten oder wegen bestimmter Erkrankungen behandelt wurden
  • Ob Sie in den letzten Jahren an einen Facharzt überwiesen wurden
  • Wurden Ihnen Medikamente verschrieben
  • Wie groß und schwer bist du?

Es ist wichtig, die Krankenversicherung sorgfältig durchzugehen und alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten. Manchmal müssen Sie ein ärztliches Attest arrangieren fur rentner ab dieser website.

Warum eine medizinische Auswahl?

Der Grund, warum Bestattungsversicherer eine medizinische Auswahl vornehmen, hat damit zu tun, dass der Versicherer keinen Schaden erleiden möchte, sobald der Versicherte die Police abschließt. Es liegt im Interesse des Bestattungsversicherers, dass der Versicherte möglichst lange lebt und die Prämie zahlt. Dabei spielt auch die Verzinsung der Prämie über die Jahre eine wichtige Rolle.

Bei einer (chronischen) Krankheit oder einem Leiden ist das durchschnittliche Todesrisiko höher, sodass die erhaltene Prämie im Durchschnitt niedriger ist als der ausbezahlte Betrag. Das schadet dem Versicherer.

Annahme

Für Bestattungsversicherer besteht keine Abnahmepflicht, wie dies beispielsweise bei der Krankenversicherung der Fall ist. Das bedeutet, dass der Versicherer Sie anhand der Gesundheitsfragen oder eines ärztlichen Attestes beurteilen kann.

Dann können drei Dinge passieren:

  1. Der Versicherer entscheidet, Sie in die Versicherung aufzunehmen
  2. Der Versicherer beschließt, Sie für den Versicherer aufzunehmen, jedoch zu eingeschränkten Bedingungen, wie z. B. einer höheren Prämie oder einer niedrigeren Deckung
  3. Der Versicherer lehnt Ihren Antrag ab

Sie können sich bei mehreren Versicherern bewerben.

Ex-Krebspatienten

Ex-Krebspatienten können in den meisten Fällen eine Bestattungsversicherung beantragen, wenn sie seit mindestens 10 Jahren geheilt sind. Durch eine Ministerialverordnung sind die Versicherer sogar verpflichtet, keine Zuschläge oder Beschränkungen mehr zu erheben . Darauf haben sich die Bestattungsunternehmen selbst einstimmig geeinigt.

Für bestimmte Krebsarten kann eine Frist von weniger als 10 Jahren gelten. Wenn jemand vor dem 18. Lebensjahr an Krebs erkrankt war, geht man immer von einer krankheitsfreien Zeit von fünf Jahren aus.

Alternativen

In der Praxis kommt es häufig vor, dass Menschen mit einer Krankheit oder Behinderung eine Bestattungsversicherung verweigert wird.

Glücklicherweise gibt es Alternativen, um eine Beerdigung zu einem erschwinglichen Preis zu bezahlen:

1. Machen Sie eine neue Anfrage

Der erste ist vielleicht der offensichtlichste, aber Sie können jederzeit einen neuen Antrag bei einem anderen Versicherer stellen. Der Bestattungsversicherer darf Sie nicht fragen, ob Ihnen in der Vergangenheit die Aufnahme aus medizinischen Gründen verweigert wurde. Der Versicherer kann Sie jedoch fragen, ob Sie aus nichtmedizinischen Gründen abgelehnt wurden.

2. Kaufpreis

Bei einer Einmalprämienversicherung entfällt teilweise die ärztliche Auswahl oder die Aufnahmebedingungen sind flexibler. Sie wählen sofort aus, welches Kapital Sie versichern möchten und zahlen dann einen einmaligen Betrag, nach Ihrem Tod steht ein Geldbetrag für die Beerdigung zur Verfügung. Die Einmalbeitragsversicherung tritt in der Regel am ersten Tag des Monats in Kraft, der auf das Datum folgt, an dem Sie den Einmalbeitrag an den Versicherer überweisen.

Beispiel: 

Richard (56) sucht eine Bestattungsversicherung. Aufgrund seines Zustands hat er keinen Anspruch auf eine normale Bestattungsversicherung. Er kann jedoch bei einem Versicherer eine Einmalerlagspolice abschließen. Für eine Deckung von ca. 8.000 Euro muss er einmalig 5.200 Euro hinterlegen. Dieser Betrag kann jährlich wachsen, abhängig von dem Gewinn, den der Versicherer mit Anlagen erzielt.

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