Schwerpunkte des Schulprogramms


Soziale Verantwortung

Das pädagogische Grundsatzprogramm der Fritz-Henkel-Schule ist dem sozialen Engagement und der sozialen Integration verpflichtet. Grundziele unserer Arbeit sind die gegenseitige Rücksichtnahme, Ehrlichkeit und Höflichkeit, Umweltbewusstsein in einem gemeinsamen friedvollen Miteinander.


Umfassende Förderung

Die erweiterten Lernzeiten der Ganztagsschule dienen der individuellen differenzierten Förderung in den Hauptfächern sowie der Interessensbildung im Rahmen unterschiedlicher Kursangebote.

In den Jahrgangsstufen 8 - 10 bieten wir individuellen Förderunterricht in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik und Englisch an.

In dem Projekt: Schüler fördern Schüler erteilen Schüler/Innen der Jahrgangsstufen 9/10 Nachhilfe in der Unterstufe.

Die Differenzierung in unterschiedliche Leistungsgruppen Typ A, Typ B erfolgt in der Fritz-Henkel-Schule am Ende der Jahrgangsstufe 8. Der frühzeitge Einstieg in die Differenzierungsphase fördert  Motivation und Leistungssteigerung.

Das Technikzentrum fördert technisch begabte Schüler der 8. und 9. Klassen im Rahmen eines zweiwöchigen Praktikums.

Zwei Schülersprechtage pro Schuljahr stehen den Schülern der 9. und 10. Klassen für Entwicklungsgespräche zur Verfügung, in denen ihr persönlicher Berufswahlfahrplan zusammen mit dem/der Klassenlehrer/in und der Arbeitsberaterin entwickelt wird.

Die Fritz-Henkel-Schule beteiligt sich am Projekt Beruf und Schule (BUS) und hat eine Förderklasse für Schüler im letzten Schulbesuchsjahr eingerichtet, die über ein Langzeitpraktikum (2 Tage pro Woche) eine bessere Chance zur Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis erhalten sollen.

Ehemalige Schüler von Förderschulen, die den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 erreicht haben, können an der Fritz-Henkel-Schule in einer eigens eingerichteten Lerngruppe den Hauptschulabschluss Klasse 10 erwerben.


Berufswahlvorbereitung

Berufsorientierung und Berufsfindung haben an der Fritz-Henkel-Schule einen besonderen Stellenwert.

Bereits ab der 5. Klasse bis zum Schulabschluss wird auf den Übergang ins Berufsleben vorbereitet:

Zentrale Elemente sind dabei:

  • vier verpflichtende 2wöchige Betriebspraktika ...mehr
  • Berufswahlvorbereitung in den Fächern:
    Deutsch, Arbeitslehre/Wirtschaft, Technik, Haushaltslehre, Wahlpflicht
  • Berufswahlprojektwoche ...mehr
  • die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit ...mehr
  • der Erwerb von Schlüsselqualifikationen zur Förderung der Ausbildungsreife ...mehr
  • Unterstützung, Begleitung und Dokumentation in Form eines individuellen Entwicklungsplans ... mehr

Integrative Lerngruppe

An der Fritz-Henkel-Schule werden Regelschüler/innen sowie Schüler/innen mit dem Förderbedarf Lernen im Gemeinsamen Lernen zusammen unterrichtet.

In den Klassen werden Schülerinnen und Schüler unterrichtet, von denen einige im Bereich Lernen und Arbeiten besonders gefördert werden.

Die Schülerinnen und Schüler werden also in der Regel von zwei Lehrkräften unterrichtet, einem/r Hauptschullehrer/In und einer Förderschulkraft.

Die meiste Zeit sind die Schülerinnen und Schüler zusammen in ihrem Klassenraum, in den Hauptfächern Deutsch, Englisch und Mathematik werden oftmals Lerngruppen gebildet, so dass eine bestmögliche Förderung aller Schülerinnen und Schüler möglich ist.

Das gemeinsame Lernen macht allen großen Spaß, denn jeder hat die Möglichkeit, von den Stärken des anderen zu profitieren.


PROJEKT: BETRIEB UND SCHULE = BUS KLASSE

Was ist BUS?

Das Projekt BUS wurde von der Landesregierung NRW entwickelt. Es zielt darauf ab, Schülern ohne Perspektive rechtzeitig bei der Berufs- und Arbeitsplatzwahl zu helfen. Jugendliche mit absehbar schwierigem Schul- und Berufsverlauf werden durch die Kombination schulischen Lernens mit betrieblicher Erfahrung in Förderpraktika (drei Tage Schule/ zwei Tage Praktikum) auf den Übergang in Ausbildung und Beschäftigung vorbereitet. Eine Auswertung  hat z.B. ergeben, dass 42,5% der Jugendlichen aus BUS – Lerngruppen der Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt gelang.

Wer kann BUS nutzen?

Mitmachen können Jugendliche im letzten Pflichtschuljahr, die die Schule ohne berufliche Perspektive verlassen würden.


Was bringt BUS den Jugendlichen?

  • Sie erwerben grundlegende Fähigkeiten und Fertigkeiten, die ihnen den Einstieg in das Berufsleben erleichtern.
  • Sie können den Zusammenhang zwischen beruflichen und schulischen Anforderungen besser erkennen.
  • Ihre Chancen bei der Bewerbung um Ausbildungs- und Arbeitsplätze steigen.
  • Die betriebliche Praxiserfahrung trägt zur persönlichen und sozialen Stabilisierung bei.

BUS an unserer Schule

Seit dem Schuljahr 2001/02 wird an unserer Schule eine BUS Klasse geführt. Teilnehmer sind Schüler unserer Schule und von Nachbarschulen. Die Erfahrungen sind sehr positiv. Ca. 75% der Schüler gingen nach der Schule entweder in die Ausbildung  oder erreichten dieses Ziel nach einem weiteren Jahr in einer Berufsbildenden Maßnahme, die auf ihre individuellen Fähigkeiten und Wünsche abgestimmt war. Der Besuch der BUS Klasse ist kein Abstieg, sondern die Chance in einem Jahr neue Perspektiven zu entdecken und zu realisieren.


Schulabschlüsse

An der Fritz-Henkel-Schule können folgende Schulabschlüsse erworben werden:

  • Hauptschulabschluss nach Klasse 10 A
  • Mittlerer Abschluss nach Klasse 10 B
  • Mittlerer Abschluss nach Klasse 10 B mit Qualifikation
  • Hauptschulabschluss nach Klasse 9

Förderschüler...


Klasse 10 A für ehemalige Förderschüler

In einer speziell eingerichteten Lerngruppe können ehemalige Förderschüler, die im Besitz des Hauptschulabschlusses Klasse 9 sind, bei uns den Hauptschulabschluss Typ A, nach Klasse 10 erwerben.

Der Unterricht wird in einer speziellen Lerngruppe erteilt, von einer Lehrkraft, die bereits über langjährige Erfahrung mit dieser Lerngruppe verfügt.

Die Stundenverteilung und die Unterrichtsinhalte entsprechen denen der regulären Klasse 10 A.

Das Fach Englisch wird als Nebenfach mit drei Wochenstunden unterrichtet und auf Sprachanfänger ausgerichtet.  Daneben erhalten die Schülerinnen und Schüler speziellen Förderunterricht.

Der Wahlpflichtunterricht und der Neigungsunterricht findet in Gruppen gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der übrigen 10 A-Klassen statt.

Aufnahmevorraussetzung: Hauptschulabschluss nach Klasse 9.

Die Anmeldung erfolgt  (s. Aktuelles / Termine)


Schulsozialarbeit an der Fritz-Henkel-Schule

Das Land NRW und der Caritasverband Düsseldorf bieten an der Fritz-Henkel-Schule Schulsozialarbeit an. Schulsozialarbeit ist eine intensive Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule.

Die Schulsozialarbeit ist ein eigenständiges Angebot, mit dem Kinder und Jugendliche im schulischen Umfeld in ihren persönlichen und sozialen Fähigkeiten und Möglichkeiten gestärkt und gefördert werden.

Wir sind für euch da und bieten Beratung und Unterstützung bei persönlichen und sozialen Problemen an.

Wir sind Ansprechpartner für euch, eure Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer.

Wir bieten euch Präventionsprojekte in den Bereichen Sexualität, Gewalt und Sucht, sowie Hilfen zur Vermeidung krimineller Straftaten..

Wir helfen bei Konflikten und Streitereien mit anderen Kindern und Jugendlichen z.B. durch einen Täter-Opfer-Ausgleich.

Wir unterstützen euer Miteinander durch Soziales Lernen und erlebnispädagogische Maßnahmen.


Wir begleiten euch bei der beruflichen Orientierung.

Wir vermitteln zwischen Familien und Institutionen (Jugendamt, Beratungsstellen, sozialpädagogische Familienhilfen…).

Alle Gespräche sind freiwillig, kostenlos und unterliegen der Schweigepflicht.

Wir..
das sind Andrea Madlener und Sven Köller-Hackenberg vom Caritasverband Düsseldorf und

Brigitte Woest (Landesschulsozialarbeiterin)

weitere Projekte ....

 
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